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Veröffentlicht am 19.02.2021, EppingenAnzeige

Skulpturen aus Australien

Ingeborg Zotz zeigt Skulpturen im Eppinger Figurentheater – digital

von EPPINGEN.org Redaktion

Ingeborg Zotz
Ingeborg Zotz

Der Theatersaal des Eppinger Figurentheaters hat sich in ein Fotostudio gewandelt. Statt Stücke oder Lesungen bringt das Figurentheater die Skulpturen von Ingeborg Zotz ab dem 27. Februar in den digitalen Raum.

Ingeborg Zotz lebte 21 Jahre in Australien. Sie ließ sich von der dortigen Natur zu ihren Gemälden und Skulpturen inspirieren, stellte diese in Galerien aus, gab Unterricht und schrieb unter anderem ein Lehrbuch, dass heute dort noch als ein Standardwerk zum Erlernen der Zeichenkunst gilt. Erst im Herbst letzten Jahres wagte die 80-Jährige gemeinsam mit ihrem Freund Eberhard Schäfer zurück nach Deutschland zu ziehen, nach Eppingen um genau zu sein, um im Alter die Familie um sich zu haben.

Im Dezember kam mit einiger Verspätung ihr Container mit ihren Sachen an. Das heißt zum Teil, denn einige ihrer Werke sind noch spurlos verschwunden. Die nun online ausgestellten Skulpturen von nicht mehr als zwanzig Zentimeter Höhe haben zum Glück den Weg nach Deutschland geschafft. 

Bei genauem betrachten spiegelt sich auch in diesen Australien wider: zum Beispiel durch auf der Skulptur angebrachte Eukalyptussamen oder die Skulpturen der Bilbys. Bei Letzteren handelt es sich um recht putzige Beuteltiere, die in Australien die Funktion unseres Osterhasen übernehmen, leider aber vom Aussterben bedroht sind.

Bilby
Bilby
 

Ursprünglich war eine Gemäldeausstellung geplant. Doch durch den Lockdown hat sich das Theater bewusst für die figurativen Werke von Ingeborg Zotz entschieden. In der digitalen Ausstellung werden daher nicht nur Fotos der Skulpturen, sondern auch ein kleiner improvisierter Stop-Motion-Film, in dem Heidi Callewaert-Zotz und Thomas Zotz mit den "Figuren" spielen, zu sehen sein.

Wie werden die Skulpturen eigentlich hergestellt?

Die Skulpturen bestehen aus einem selbst gemachten Material, das unter anderem aus Toilettenpapier, Klebstoffen, Leim und Eukalyptusöl zusammengesetzt ist. Für Ingeborg Zotz war es wichtig, dass sich das so entstandene Material schnell und leicht verarbeiten lässt. Es ist zudem äußerst stabil und bakterienresistent. Für die runden Skulpturen dienen Golfbälle beziehungsweise Kunststoffkugeln als Grundlage, die mit der Papiermasse überzogen werden. Die Muster auf den Kugeln entstehen spontan mit Ölfarbe und Farbstiften. Durch Schellack wird die Skulptur wasserresistent. Übrigens: Zu manchen Figuren wie den Aliens hat ihr Freund Eberhard sogar mittlerweile kleine Geschichten geschrieben.

Du willst die Skulpturen entdecken? Dann schau ab dem 27. Februar auf eppinger-figurentheater.de

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