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Veröffentlicht am 17.11.2020, Eppingen

Selbsteinschätzung: Infektionsrisko und Einstufung als Kontaktperson

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von EPPINGEN.org Redaktion

Foto: pixabay.com #4914026; Tumisu
Foto: pixabay.com #4914026; Tumisu

17.11.2020

Grafik: Landkreis Heilbronn 
Grafik: Landkreis Heilbronn

06.11.2020

Von Sonntag, 8. No­vem­ber 2020 an, gilt in Ba­den-Würt­tem­berg die neue Co­ro­na-Ver­ord­nung Ein­rei­se-Qua­ran­tä­ne. Eine we­sent­li­che Än­de­rung: Der Qua­ran­tä­ne­zeit­raum wird von 14 auf 10 Tage ver­kürzt. Die neue Ver­ord­nung be­rück­sich­tigt wei­ter­hin ver­schie­de­ne Aus­nah­men von der Qua­ran­tä­ne­pflicht.

Diese neue Co­ro­na-Ver­ord­nung zur Ein­rei­se­qua­ran­tä­ne basiert auf einer von Bund und Ländern er­ar­bei­te­ten Mus­ter­ver­ord­nung, die ein mög­lichst ein­heit­li­ches Vor­ge­hen ge­währ­leis­tet. Eine we­sent­li­che Än­de­rung be­trifft die Ver­kür­zung des Qua­ran­tä­ne­zeit­raums von 14 Tagen auf 10 Tage. Hiermit wird den wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­sen Rech­nung ge­tra­gen, dass CO­VID-ty­pi­sche Sym­pto­me im Durch­schnitt 5 Tage, jedoch spä­tes­tens 10 Tage nach In­fek­ti­on auf­tre­ten.

Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha: „Mit der neuen Ein­rei­se-Qua­ran­tä­ne-Ver­ord­nung soll während der sehr dy­na­mi­schen und ernst zu neh­men­den In­fek­ti­ons­la­ge das Risiko mi­ni­miert werden, durch Ein­rei­sen nach Ba­den-Würt­tem­berg neue In­fek­ti­ons­her­de ins Land zu tragen.“


Künftig grund­sätz­lich 10 Tage Qua­ran­tä­ne­pflicht

Die we­sent­li­che Än­de­rung im Über­blick: Die Qua­ran­tä­ne-Zeit wird von 14 auf 10 Tage ver­kürzt. Eine so­for­ti­ge Be­frei­ung von der Qua­ran­tä­ne­pflicht mit Vorlage eines ne­ga­ti­ven Test­ergeb­nis­ses bei Ein­rei­se wird jedoch nicht mehr ge­ne­rell möglich sein. Neu ist hin­ge­gen die Mög­lich­keit, die Qua­ran­tä­ne­dau­er mit der Vorlage eines ne­ga­ti­ven Test­ergeb­nis­ses zu ver­kür­zen. Dabei darf der Test frü­hes­tens am fünften Tag nach der Ein­rei­se durch­ge­führt werden.


Einige Aus­nah­men zu­ge­las­sen

Die neue Ver­ord­nung be­rück­sich­tigt im Übrigen ver­schie­de­ne Aus­nah­men von der Qua­ran­tä­ne­pflicht:

Die bereits ge­schaf­fe­nen Er­leich­te­run­gen für Grenz­pend­ler und Grenz­gän­ger, die täglich bzw. wö­chent­lich zum Zwecke der Be­rufs­aus­übung, ihres Stu­di­ums oder ihrer Aus­bil­dung in oder aus einem Ri­si­ko­ge­biet reisen, bleiben be­stehen. Grenz­pend­ler und Grenz­gän­ger sind von der Qua­ran­tä­ne­pflicht damit wei­test­ge­hend aus­ge­nom­men. Wie bisher sind Ein­rei­sen ohne Qua­ran­tä­ne­pflicht nach Ba­den-Würt­tem­berg aus Grenz­re­gio­nen für weniger als 24 Stunden allen Per­so­nen möglich, die in der Grenz­re­gi­on ihren Wohn­sitz haben. Wer aus Ba­den-Würt­tem­berg in ein Ri­si­ko­ge­biet in der Grenz­re­gi­on reist, kann dies ohne an­schlie­ßen­de Ab­son­de­rungs­pflicht und ohne be­son­de­ren Grund eben­falls für weniger als 24 Stunden tun. Un­ab­hän­gig davon sind mög­li­che ein­schrän­ken­de Re­ge­lun­gen zum Auf­ent­halt im Ausland zu be­ach­ten (wie aktuell die Aus­gangs­sper­re in Frank­reich).

Neu ein­ge­führt ist die Aus­nah­me­re­ge­lung zur Qua­ran­tä­ne­pflicht nach Auf­ent­hal­ten im Ri­si­ko­ge­biet oder bei Ein­rei­sen nach Ba­den-Würt­tem­berg von jeweils bis zu 72 Stunden, wenn in dieser Zeit unter anderem Ver­wand­te ersten Grades besucht werden, es der Auf­recht­erhal­tung des Ge­sund­heits­we­sens dient oder eine drin­gen­de me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung not­wen­dig ist.

Weiter sind be­stimm­te Ein­rei­sen­de von der Ab­son­de­rungs­ver­pflich­tung aus­ge­nom­men, wenn sie einen Ne­ga­tiv­test vor­le­gen können. Hiervon pro­fi­tie­ren bei­spiels­wei­se Ärzte und Pfle­ge­kräf­te, Richter und Anwälte, Par­la­ments- und Re­gie­rungs­mit­ar­bei­ter, Po­li­zei­voll­zugs­be­am­te, aber auch Ath­le­ten, die an einem sport­li­chen Wett­kampf teil­neh­men. Ne­ga­tiv­tests können nun auch in fran­zö­si­scher Sprache vor­ge­legt werden.

Mit be­son­de­rer Be­rück­sich­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Belange sind mit Vorlage eines Ne­ga­tiv­tests auch Per­so­nen von der Qua­ran­tä­ne­pflicht befreit, die sich für bis zu fünf Tage zwin­gend not­wen­dig und un­auf­schieb­bar u. a. be­ruf­lich ver­an­lasst in einem Ri­si­ko­ge­biet auf­ge­hal­ten haben oder in das Land Ba­den-Würt­tem­berg ein­rei­sen.

Von der Qua­ran­tä­ne­pflicht sind unter Be­ach­tung zu­sätz­li­cher Vor­schrif­ten auch die Sai­son­ar­bei­ter aus­ge­nom­men, sofern sie ihre Arbeit für min­des­tens drei Wochen in Ba­den-Würt­tem­berg auf­neh­men.

Erfolgt die Ein­rei­se aus einem Ri­si­ko­ge­biet, so muss auf Ver­lan­gen der Aus­nah­me­tat­be­stand von der Qua­ran­tä­ne­pflicht glaub­haft ver­si­chert werden. Für be­stimm­te Aus­nah­men sind Be­schei­ni­gun­gen vor­ge­se­hen, die auch das zwin­gen­de Er­for­der­nis der Ein­rei­se be­stä­ti­gen müssen: So müssen bei­spiels­wei­se Grenz­pend­ler und Grenz­gän­ger (die nicht unter die 24-Stun­den-Aus­nah­me für den Grenz­ver­kehr mit Grenz­re­gio­nen fallen) eine Be­schei­ni­gung des Ar­beit­ge­bers, Auf­trag­ge­bers oder der Bil­dungs­ein­rich­tung vor­le­gen können. Ba­den-Würt­tem­berg stellt keine be­son­de­ren Form­er­for­der­nis­se an diese Be­schei­ni­gun­gen. Sie können auf Deutsch, Eng­lisch oder Fran­zö­sisch ver­fasst sein.

Das Mi­nis­te­ri­um für So­zia­les und In­te­gra­ti­on wie­der­holt seinen Appell an die Men­schen in Ba­den-Würt­tem­berg und in allen Grenz­re­gio­nen, den In­fek­ti­ons­schutz sehr ernst zu nehmen und sich ent­spre­chend frei­wil­lig zu be­schrän­ken. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha: „Nicht alles, was erlaubt ist, ist derzeit auch emp­feh­lens­wert. Die Ein­däm­mung der Pan­de­mie ist eine Aufgabe, die nur ge­lin­gen kann, wenn alle im wahrs­ten Sinne des Wortes grenz­über­schrei­tend zu­sam­men­hal­ten.“

02.11.2020

Was ist erlaubt und was nicht?

Das Land Ba­den-Würt­tem­berg hat zu den ak­tu­el­len Ein­schrän­kun­gen eine Über­sicht er­stellt.

Grafik: baden-wuerttemberg.de 
Grafik: baden-wuerttemberg.de
Grafik: baden-wuerttemberg.de 
Grafik: baden-wuerttemberg.de

28.10.2020

Die Bun­des­kanz­le­rin und die Re­gie­rungs­che­fin­nen und Re­gie­rungs­chefs der Länder fassen fol­gen­den Be­schluss:

Trotz der Maß­nah­men, die Bund und Länder vor zwei Wochen ver­ein­bart haben, steigt die Zahl der In­fek­tio­nen mit dem Co­ro­na­vi­rus (SARS-CoV-2) in­zwi­schen in nahezu allen Re­gio­nen Deutsch­lands mit ex­po­nen­ti­el­ler Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahl­rei­chen Ge­sund­heits­äm­tern eine voll­stän­di­ge Kon­takt­nach­ver­fol­gung nicht mehr ge­währ­leis­tet werden kann, was wie­der­um zu einer
be­schleu­nig­ten Aus­brei­tung des Virus bei­trägt. Aktuell ver­dop­peln sich die In­fi­zier­ten­zah­len etwa alle sieben und die Zahl der In­ten­siv­pa­ti­en­ten etwa alle zehn Tage. Nach den Sta­tis­ti­ken des Ro­bert-Koch-In­sti­tu­tes sind die An­ste­ckungs­um­stän­de im Bun­des­durch­schnitt in mehr als 75% der Fälle unklar. Zur Ver­mei­dung einer akuten na­tio­na­len Ge­sund­heits­not­la­ge ist es deshalb nun er­for­der­lich, durch eine er­heb­li­che Re­du­zie­rung der Kon­tak­te in der Be­völ­ke­rung ins­ge­samt das In­fek­ti­ons­ge­sche­hen auf­zu­hal­ten und die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen wieder in die nach­ver­folg­ba­re Grö­ßen­ord­nung von unter 50 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­ner in einer Woche zu senken. Ohne solche Be­schrän­kun­gen würde das weitere ex­po­nen­ti­el­le Wachs­tum der In­fi­zier­ten­zah­len un­wei­ger­lich binnen weniger Wochen zu einer Über­for­de­rung des Ge­sund­heits­sys­tems führen und die Zahl der schwe­ren Ver­läu­fe und der To­des­fäl­le
würde er­heb­lich an­stei­gen. We­sent­lich ist es dabei auch, jetzt schnell zu re­agie­ren. Je später die In­fek­ti­ons­dy­na­mik um­ge­kehrt wird, desto länger bzw. um­fas­sen­der sind Be­schrän­kun­gen er­for­der­lich.

Bund und Länder streben an, zügig die In­fek­ti­ons­dy­na­mik zu un­ter­bre­chen, damit ei­ner­seits Schulen und Kin­der­gär­ten ver­läss­lich ge­öff­net bleiben können und an­de­rer­seits in der Weih­nachts­zeit keine weit­rei­chen­den Be­schrän­kun­gen im Hin­blick auf per­sön­li­che Kon­tak­te und wirt­schaft­li­che Tä­tig­keit er­for­der­lich sind. Fa­mi­li­en und  zwei Freunde sollen sich auch unter Co­ro­na-Be­din­gun­gen in der Weih­nachts­zeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Früh­jahr, einer ge­mein­sa­men
na­tio­na­len An­stren­gung des Bundes und aller Länder.

Bund und Ländern ist bewusst, dass die Be­schrän­kun­gen für die Be­völ­ke­rung eine große Be­las­tung dar­stel­len. Deshalb gebührt der über­wie­gen­den Mehr­heit der Be­völ­ke­rung großer Dank, die bisher und auch in Zukunft diese Maß­nah­men mit Ge­mein­sinn und Geduld ein­hal­ten und be­son­ders den­je­ni­gen, die für die prak­ti­sche Um­set­zung der Maß­nah­men sorgen und na­tür­lich auch denen, die im Ge­sund­heits­sys­tem ihren Dienst leisten.

Die Lage ist jetzt wieder sehr ernst. Vor uns liegen vier schwie­ri­ge Win­ter­mo­na­te. Aber Bund und Länder sehen mit Zu­ver­sicht in die Zukunft. Die Fort­schrit­te bei der Impf­stoff­ent­wick­lung und die ein­fa­che­re In­fek­ti­ons­kon­trol­le im Sommer geben uns die Hoff­nung, dass Deutsch­land, wenn es gut durch diesen Winter kommt, im nächs­ten Jahr schritt­wei­se die Pan­de­mie über­win­den und sich auch wirt­schaft­lich erholen kann.

Bun­des­wei­te Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Co­ro­na-Pan­de­mie

27.10.2020

Das Lan­des­ge­sund­heits­amt hat am Freitag, 23. Oktober 2020, of­fi­zi­ell fest­ge­stellt, dass die 7-Ta­ge-In­zi­denz von 50 Neu­in­fi­zier­ten pro 100.000 Ein­woh­nern im Land­kreis Heil­bronn über­schrit­ten wurde. Das Land­rats­amt Heil­bronn hat deshalb unter Be­tei­li­gung der Städte und Ge­mein­den eine All­ge­mein­ver­fü­gung er­stellt, die am Diens­tag, 27. Oktober 2020, in Kraft tritt. Die All­ge­mein­ver­fü­gung enthält ver­schie­de­ne Maß­nah­men zur Ein­däm­mung und zum Schutz der Be­völ­ke­rung vor der wei­te­ren Ver­brei­tung von CO­VID-19.

Die Sperr­zeit für Schank- und Spei­se­wirt­schaf­ten im Land­kreis Heil­bronn beginnt künftig um 23 Uhr und endet um 6 Uhr am Fol­ge­tag. Während der Sperr­stun­de ist der Betrieb von Schank- und Spei­se­wirt­schaf­ten un­ter­sagt. Aus­ge­nom­men ist die Abgabe und Lie­fe­rung von mit­nah­me­fä­hi­gen Speisen oder mit­nah­me­fä­hi­gen nicht­al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken, solange die Speisen und Ge­trän­ke nicht vor Ort ver­zehrt werden. Au­ßer­dem dürfen Schank- und Spei­se­wirt­schaf­ten sowie sons­ti­ge Ver­kaufs­stel­len in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr am Fol­ge­tag keine al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ke ab­ge­ge­ben.

Bei Messen im Sinne der Co­ro­na­VO ist die Anzahl der tat­säch­lich gleich­zei­tig an­we­sen­den Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher so zu be­gren­zen, dass eine Min­dest­flä­che von zehn Qua­drat­me­tern pro Be­su­che­rin oder Be­su­cher, bezogen auf die für die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher zu­gäng­li­che Aus­stel­lungs­flä­che, nicht un­ter­schrit­ten wird.

Eine nicht-me­di­zi­ni­sche All­tags­mas­ke oder eine ver­gleich­ba­re Mund-Na­sen-Be­de­ckung ist über die Vor­ga­ben der Co­ro­na­VO hinaus auch auf Märkten im Sinne der §§ 66 bis 68 Ge­wer­be­ord­nung (Wochen-, Groß-, Spe­zi­al- und Jahr­märk­te) zu tragen, auch wenn diese unter freiem Himmel statt­fin­den. Davon aus­ge­nom­men sind die in der Co­ro­na­VO ge­nann­ten Per­so­nen­krei­se.

In ge­schlos­se­nen Räumen darf au­ßer­dem die Teil­neh­mer­zahl bei sons­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen im Sinne des § 10 Abs. 3 Nr. 2 Co­ro­na­VO 50 Per­so­nen nicht über­stei­gen. Das Land­rats­amt kann im Ein­zel­fall unter Vorlage eines Hy­gie­ne­kon­zep­tes Aus­nah­men er­tei­len. Die Aus­nah­me ist vier­zehn Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn zu be­an­tra­gen.

Das Land­rats­amt wird in den kom­men­den Tagen die Wirk­sam­keit dieser Maß­nah­men ab­war­ten und die weitere Ent­wick­lung des In­fek­ti­ons­ge­sche­hen im Land­kreis Heil­bronn genau be­ob­ach­ten. Steigen die In­zi­denz­wer­te weiter, kann der Land­kreis weitere Maß­nah­men, wie zum Bei­spiel die Re­du­zie­rung von Teil­neh­mer­zah­len bei Kunst, Kultur- und Sport­ver­an­stal­tun­gen, ver­fü­gen.

Das Land­rats­amt ap­pel­liert in diesem Zu­sam­men­hang noch­mals drin­gend an alle Land­kreis­ein­woh­ner, die eigenen Kon­tak­te weiter ein­zu­schrän­ken und sich an die all­ge­mein be­kann­ten AHA-Re­geln zu halten (Abstand halten, Hy­gie­ne­re­geln be­ach­ten, All­tags­mas­ke tragen). Vereine, wie Chöre, Sport- und Blas­mu­sik­ver­ei­ne, sollten kri­tisch hin­ter­fra­gen, ob der Übungs­be­trieb sowie andere Ver­an­stal­tun­gen in der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on er­for­der­lich sind.

Die All­ge­mein­ver­fü­gung ist auf der In­ter­net­sei­te des Land­krei­ses unter https://​www.​land­kreis-​heil­bronn.​de/​amt­li­che-​be­kannt­ma­chun­gen ab­ruf­bar.

Mas­ken­pflicht auf Re­cy­cling­hö­fen und Häck­sel­plät­zen

Ent­spre­chend der ak­tu­el­len Co­ro­na-Ver­ord­nung des Landes Ba­den-Würt­tem­berg muss nun pau­schal in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen mit Pu­bli­kums­ver­kehr eine Mund-Na­sen-Be­de­ckung ge­tra­gen werden. Dies gilt auch auf allen Re­cy­cling­hö­fen und Häck­sel­plät­zen des Land­krei­ses Heil­bronn. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 Meter gilt un­ver­än­dert.

22.10.2020

Am 21.10. hat Deutsch­land im Mittel die 7-Ta­ge-In­zi­denz von 50 über­schrit­ten. Welche Maß­nah­men treten nun laut den Be­schlüs­sen von Bund und Ländern am 14.10. in Kraft?

Corona-Regeln
  • Kon­takt­be­schrän­kun­gen im öf­fent­li­chen Raum: Ab einer 7-Ta­ge-In­zi­denz von 50 sollen Treffen im öf­fent­li­chen Raum auf maximal 10 Teil­neh­mer be­schränkt werden.
  • Private Feiern im öf­fent­li­chen Raum: Diese sollen ab einer In­zi­denz von 35 auf nur noch 25 Teil­neh­mer, ab einer In­zi­denz von 50 auf nur noch 10 Teil­neh­mer be­schränkt werden.
  • Private Feiern im pri­va­ten Raum: Diese werden ab 7-Ta­ge-Wert 35 auf maximal 15 Teil­neh­mer, ab In­zi­denz 50 auf maximal 10 Teil­neh­mer aus höchs­tens 2 Haus­hal­ten be­schränkt.
  • Sperr­stun­de: Ab einer In­zi­denz von 50 gilt die Sperr­stun­de in der Gas­tro­no­mie ab 23 Uhr.
  • Er­wei­ter­te Mas­ken­pflicht: Die bisher gel­ten­de Mas­ken­pflicht soll bereits ab einer In­zi­denz von 35 auf Orte wie Markt­plät­ze oder Ein­kaufs­stra­ße aus­ge­wei­tet werden, wo der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern nicht ein­ge­hal­ten werden kann

Was ist die 7-Ta­ge-In­zi­denz?

Diese zen­tra­le Kenn­grö­ße, die über das Ein­tre­ten neuer Maß­nah­men ent­schei­det, be­zeich­net die Anzahl an ak­tu­el­len Co­ro­na-Neu­in­fek­tio­nen in­ner­halb der letzten 7 Tage pro 100.000 Ein­woh­nern an einem Ort.

Die neuen Maß­nah­men hängen von der je­wei­li­gen lokalen 7-Ta­ge-In­zi­denz ab und treten ab einem Si­gnal­wert von 35 bzw. 50 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­nern in Kraft.

Quelle: Heim­wer­ker.de

16.10.2020

Mit Aus­ru­fung der Pan­de­mie­stu­fe 3 durch die Lan­des­re­gie­rung treten ab Montag 19.10.2020 auch für wei­ter­füh­ren­de Schulen zahl­rei­che Re­ge­lun­gen in Kraft, die auch Aus­wir­kun­gen auf den Schul­all­tag haben werden.

Ins­be­son­de­re gilt:

  • Das Tragen einer Mund-Na­sen-Be­de­ckung ist nun, zu­sätz­lich zu den Be­geg­nungs­flä­chen (Schul­hof, Gänge, Toi­let­ten), auch in den Un­ter­richts­räu­men ver­pflich­tend.
  • Ge­sichts­vi­sie­re oder Face-Shiel­ds gelten nicht als Mund-Na­sen-Be­de­ckung und sind daher nicht aus­rei­chend.
  • Kinder mit ärzt­li­cher Be­schei­ni­gung, welche sie vom Tragen einer Mund-Na­sen-Be­de­ckung befreit, können wei­ter­hin die Schule be­su­chen.
  • Das Essen wird im Rahmen des Un­ter­richts wei­ter­hin möglich sein, jedoch unter er­wei­ter­ten Si­cher­heits­maß­nah­men.
  • Be­su­chern der Schule (Eltern, Hand­wer­ker, nicht-päd­ago­gi­sches Per­so­nal), die keinen Mund-Na­sen-Schutz tragen, wird der Zutritt un­ter­sagt (Be­tre­tungs­ver­bot).
  • Schüler*innen sind dazu an­ge­hal­ten stets eine Mund--Na­sen-Be­de­ckung bei sich zu führen und auch Er­satz­mas­ken für den Fall der Durch­feuch­tung be­reit­zu­hal­ten

Diese Maß­nah­men dienen dazu, mög­lichst lange einen re­gu­lä­ren Schul­be­trieb zu er­mög­li­chen und fle­xi­bel auf mög­li­che Qua­ran­tä­ne-Maß­nah­men für ein­zel­ne Schüler/Klassen/Klas­sen­stu­fen re­agie­ren zu können.

16.10.2020

Da mit den zu­neh­men­den Fall­zah­len an CO­VID-19-In­fek­tio­nen im Land­kreis Heil­bronn auch der In­for­ma­ti­ons­be­darf in der Be­völ­ke­rung an­steigt, nimmt die In­fo-Hot­line zum Thema Co­ro­na­vi­rus ihren Betrieb wieder auf. 

Alle Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner des Land­krei­ses können sich ab Samstag, 17. Oktober 2020, bei all­ge­mei­nen Fragen zu In­fek­tio­nen mit dem Co­ro­na­vi­rus, dem Krank­heits­bild und Qua­ran­tä­ne­maß­nah­men unter der Nummer 07131 994-5012 in­for­mie­ren. Er­reich­bar ist die Co­ro­na-Hot­line montags bis frei­tags von 8 bis 12 Uhr, zu­sätz­lich nach­mit­tags von Montag bis Don­ners­tag zwi­schen 13:30 bis 16 Uhr sowie am Wo­chen­en­de in der Zeit von 12 bis 15 Uhr.
Für Fragen zu den Co­ro­na-Ver­ord­nun­gen, wie bei­spiels­wei­se Fei­er­lich­kei­ten oder zur Rück­kehr aus einem Ri­si­ko­ge­biet, sind die Ord­nungs­äm­ter der Rat­häu­ser im je­wei­li­gen Wohnort die rich­ti­gen An­sprech­part­ner.

Grund­sätz­lich gilt zu be­ach­ten, dass bei der In­fo-Hot­line nur all­ge­mei­ne Fragen zum Thema Co­ro­na­vi­rus be­ant­wor­ten werden können. Die Ge­sund­heits­äm­ter er­brin­gen keine ärzt­li­chen Leis­tun­gen für Ein­zel­per­so­nen und sind deshalb nicht die rich­ti­gen An­sprech­part­ner für Per­so­nen, die ärzt­li­che Hilfe be­nö­ti­gen. Bei drin­gen­den me­di­zi­ni­schen Fragen ist au­ßer­halb der Pra­xis­zei­ten des je­wei­li­gen Haus­arz­tes der ärzt­li­che Be­reit­schafts­dienst unter der Nummer 116 117 zu er­rei­chen.

7.10.2020

Auf­grund stei­gen­der In­fek­ti­ons­zah­len und des dif­fu­sen Aus­bruchs­ge­sche­hens in ein­zel­nen Land­krei­sen hat die Lan­des­re­gie­rung für Ba­den-Würt­tem­berg die zweite Stufe der Co­ro­na-Pan­de­mie aus­ge­ru­fen. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha hat das Ka­bi­nett über die damit ein­her­ge­hen­den Maß­nah­men in­for­miert.

Die Lan­des­re­gie­rung hat am Diens­tag (6. Oktober) für Ba­den-Würt­tem­berg die zweite Stufe der Co­ro­na-Pan­de­mie aus­ge­ru­fen. Deut­lich an­stei­gen­de In­fek­ti­ons­zah­len, ein dif­fu­ses In­fek­ti­ons­ge­sche­hen in ein­zel­nen Land­krei­sen, zahl­rei­che Aus­brü­che nach pri­va­ten Feiern sowie der erneute Über­trag des Virus in Pfle­ge­hei­me waren aus­schlag­ge­bend für diesen Schritt. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha hat das Ka­bi­nett am Vor­mit­tag über die Maß­nah­men in­for­miert, die mit der zweiten Pan­de­mie­stu­fe ein­her­ge­hen.

Ak­tu­el­le Co­ro­na­ver­ord­nung

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