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Veröffentlicht am 23.09.2020, Eppingen

Gemeinderatsnews

Aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates vom 15. September 2020

von EPPINGEN.org Redaktion

EPPINGEN.org

Ausschreibung der Zimmerer- und Tischlerarbeiten für die Gartenschau aufgehoben

Der Gemeinderat hat die öffentliche Ausschreibung der Zimmerer- und Tischlerarbeiten für die Gartenschau Eppingen aufgehoben. Grund dafür ist, dass zum Eröffnungstermin lediglich ein Angebot vorlag, das überproportional stark von der Kostenberechnung abweicht. Außerdem ergab die Konkretisierung der Planung weitreichende Änderungen im Vergleich zur Ausschreibung. Dadurch verändern sich auch die Massen und einzelne Positionen können entfallen. Die Zimmerer- und Tischlerarbeiten werden nun grundlegend überarbeitet und erneut ausgeschrieben.
Neben Wasser kommt auch Holz eine wichtige Rolle als Gestaltungselement für die Daueranlagen der Gartenschau zu. Holzelemente werden die neue Grünzone in vielfältiger Gestalt funktionell ausstatten. Die Tischlerarbeiten umfassen die Einfassungen beim Wasserspielplatz, die die Spielfläche abgrenzen sowie eine großformatige Sitzbank aus Eichenschnittholz, die einen Panorama-Ausblick über die gesamten Bahnhofswiesen bietet. Zimmererarbeiten fallen für die Einfassungen der Ausstellungsflächen für das Sommerflor und die Themengärten an.

Diskussion über das Schutzgut Wasser im Gemeinderat

Stadt holt fachlichen Rat ein

Der Wasserverbrauch und dessen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt führte in der Sitzung des Gemeinderats am 15. September zu einer längeren Debatte. Die Stadt wird sich nach dem mehrheitlichen Beschluss im Gremien fachlichen Rat einholen, um zu klären, wie es um den Wasserhaushalt in Eppingen bestellt ist. Dazu gehört auch, anhand von hydrogeologischen Karten Hinweise auf die Auswirkungen von Wasserentnahmen auf das Grundwasser zu erhalten.
Auslöser war eine Anfrage von Vertretern der SPD-Fraktion, wie sich die Wasserentnahme eines Landwirts auf die öffentliche Trinkwasserversorgung auswirkt. 2019 beschloss der Gemeinderat, dass ein Eppinger Landwirt aus dem Tiefbrunnen Bräunling Wasser für die Bewässerung seiner Gemüsepflanzen entnehmen darf. Der Eppinger Landwirt pflanzt großflächig Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren rund um seinen Landwirtschaftsbetrieb an. Der Tiefbrunnen Bräunling wird im Normalbetrieb lediglich für die Ersatz- und Spitzenversorgung vom Wasserzweckverband „Oberes Elsenztal“ genutzt. Nach dem Liefervertrag hat die öffentliche Wasserversorgung in jedem Fall Vorrang vor der Nutzung für Bewässerungszwecke. Die Lieferpflicht ruht, wenn der Brunnen vom Wasserzweckverband benötigt wird oder aus anderen Gründen Wasser nicht in der notwendigen Menge geliefert werden kann.
Die vom Wasserzweckverband eingesetzte Messtechnik erlaubt es, die Überwachungs- und Steuerungsaufgaben zuverlässig zu erfüllen. Störungen im Versorgungsnetz werden schnell erkannt und der zeitliche Verlauf von Durchflüssen sowie Wasser- und Füllständen angezeigt. Auch für die Tiefbrunnen werden die aktuelle Fördermenge, Förderdauer und die Pegelstände ständig ausgewertet und bei Abweichungen erfolgen Störungsmeldungen. Die Pegelstände der drei Eppinger Brunnen Bräunling, Brunnenbruch und Kleinallmend bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre. Es gibt keinerlei Einschränkungen bei der Menge und Qualität des geförderten Wassers. Aus dem Brunnen Bräunling dürfen jährlich bis zu 360.000 Kubikmeter Wasser entnommen werden. Der Landwirt benötigt für die Bewässerung durchschnittlich 80.000 Kubikmeter pro Jahr. In dieser Saison entnahm der Betrieb aufgrund der allgemeinen Trockenheit allerdings 107.000 Kubikmeter. Der Wasserverbrauch wird durch einen Zähler festgehalten und durch den Landwirt vergütet.


Trinkwasserversorgung aus den Hilsbachquellen

In den für die öffentliche Trinkwasserversorgung genutzten Hilsbachquellen ist die Quellschüttung in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. 2010 konnten aus der vorderen Quelle im Jahresmittel noch 1,5 Sekundenliter und aus der hinteren Quelle 4,6 Sekundenliter entnommen werden. Dies ging im Jahr 2019 auf 0,6 bzw. 1,5 Sekundenliter zurück. Allerdings sind diese Quellen stark von Niederschlägen abhängig. Daher ist eine konstante Schüttung eher selten. Bei ausreichenden Niederschlägen kann sich die Schüttung allerdings auch relativ schnell erholen.


Erweiterung des Gewerbestandortes Sulzfelder Straße IV in Mühlbach

Das Gewerbegebiet „Sulzfelder Straße“ im Stadtteil Mühlbach ist schon seit geraumer Zeit aufgesiedelt. Aufgrund des vorhandenen Entwicklungsbedarfes ortsansässiger Betriebe besteht ein weiterer Bedarf an gewerblichen Bauflächen in unmittelbarer räumlicher Nähe. Der Gemeinderat hat bereits im April 2019 den Einleitungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren gefasst. Als weiteren Verfahrensschritt beschloss das Gremium am 15. September die Offenlage mit der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange sowie der Nachbargemeinden. Ziel ist es, die derzeitig als landwirtschaftliche Flächen genutzten Areale mit einer Größe von ca. 1,7 Hektar in eine gewerbliche Baufläche zu ändern. Im Juli hatte der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft der Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt. Weiter vertieft werden sollen auch die Planungen, das Gewerbegebiet über das bestehende Wegenetz an die Kreisstraße K2149 nach Eppingen anzubinden, um die Mühlbacher Ortsdurchfahrt zu entlasten.

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