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Kultur & Freizeit

Veröffentlicht am 30.07.2020, Zaberfeld

Getreideernte wie in früheren Zeiten

Schutzacker für die Artenvielfalt – WildkräuterWelt beim Naturparkzentrum

von Naturparkzentrum

Foto: Naturpark
Foto: Naturpark

Überall in der Region wird zurzeit das Ge­trei­de ge­ern­tet, so auch in der Wild­kräu­ter­Welt beim Na­tur­park­zen­trum Strom­berg-Heu­chel­berg. 

Fünf Na­tur­park­füh­re­rIn­nen und zwei Mit­ar­bei­te­rin­nen des Na­tur­parks trafen sich am Mon­tag­abend, den 27. Juli 2020 zur Ernte des kleinen Schutz­a­ckers, der mit alten Ge­trei­de­sor­ten wie Emmer, Schwar­zem Emmer, Dick­kopf­wei­zen und Gran­nen­wei­zen sowie mit bunten Acker­wild­kräu­tern be­stückt war. Mit Sensen und Sicheln wurde das Korn gemäht und zu Garben ge­bün­delt. Diese wurden dann zum Dre­schen mit den Ähren in die Mitte auf einer Zelt­stoff­pla­ne aus­ge­legt. Mit his­to­ri­schen Dresch­fle­geln schlu­gen die Ern­te­hel­fer die Ge­trei­de­kör­ner aus den Ähren heraus und machten dabei die Er­fah­rung, dass es zu meh­re­ren nur funk­tio­niert, wenn richtig im Takt ge­schla­gen wird und sich die Dresch­fle­gel nicht ins Gehege kommen. Daher rührt wohl auch der alte Spruch: Wer nicht dre­schen kann, kann auch nicht tanzen. 

Man bekommt große Achtung vor den frü­he­ren Ge­ne­ra­tio­nen, die ihr ganzes Korn auf diese Art und Weise ge­dro­schen haben. Auch ein paar schau­lus­ti­ge Kinder und Na­tur­park­ge­schäfts­füh­rer Dietmar Gretter ver­such­ten sich er­folg­reich beim Dre­schen. Die letzten Ge­trei­de­kör­ner wurden durch das Laufen mit Schuhen auf den Ähren und per Hand her­aus­ge­löst. Nach dem Dre­schen wurde das Korn auf­ge­wor­fen und so von Staub und Spreu ge­rei­nigt. Die ge­ern­te­ten Körner, sowie einige zu­sätz­li­che Ur­korn­sor­ten wie Einkorn und die Urform vom Dinkel, werden im Herbst wieder auf dem kleinen Acker aus­ge­bracht. So wird im kom­men­den Jahr, pünkt­lich zur Er­öff­nung der Wild­kräu­ter­Welt, wieder ein kleiner Schutz­a­cker mit ver­schie­de­nen Ge­trei­de­sor­ten und Acker­wild­kräu­tern zu sehen sein.
Nach getaner Arbeit saßen alle noch in einer ge­müt­li­chen Runde auf der Ter­ras­se des Na­tur­park­zen­trums zu­sam­men und ließen sich den le­cke­ren He­fe­zopf von Na­tur­park­füh­re­rin Ilse Schop­per schme­cken.

Großer Dank gebührt an dieser Stelle dem Ehepaar Schop­per, das fe­der­füh­rend und in Zu­sam­men­ar­beit mit anderen Na­tur­park­füh­re­rIn­nen die Wild­kräu­ter­Welt pflegt: Un­zäh­li­ge Stunden haben alle schon mit Gießen und Un­kraut­ha­cken in der Wild­kräu­ter­Welt ver­bracht. Die für das Früh­jahr 2020 ge­plan­te Er­öff­nung der Wild­kräu­ter­Welt wurde wegen der Co­ro­na-Pan­de­mie auf das kom­men­de Jahr ver­scho­ben.

Foto: Naturpark
Foto: Naturpark
Grannenweizen / Foto Naturpark
Grannenweizen / Foto Naturpark
 
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