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Veröffentlicht am 28.07.2020, Eppingen

Eppinger Hallenbad öffnet wieder am 15. September

Aus der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 21. Juli 2020

von EPPINGEN.org Redaktion

Hallenbad Eppingen
Hallenbad Eppingen

Nach den Som­mer­fe­ri­en zum 15. Sep­tem­ber wird das Ep­pin­ger Hal­len­bad mit ge­än­der­ten Öff­nungs- und Nut­zungs­zei­ten wieder in Betrieb ge­nom­men. Maximal 20 Per­so­nen gleich­zei­tig können dann bis zu zwei Stunden das Hal­len­bad be­su­chen. Weil Co­ro­na-be­dingt par­al­lel zum Schul­be­trieb kein öf­fent­li­cher Ba­de­be­trieb möglich ist und das Bad re­gel­mä­ßig ge­rei­nigt und des­in­fi­ziert werden muss, sind die Öff­nungs­zei­ten al­ler­dings ein­ge­schränkt. 

Beim Besuch des Hal­len­ba­des ist eine te­le­fo­ni­sche oder elek­tro­ni­sche An­mel­dung der ge­wünsch­ten Ba­de­zeit zur vollen Stunde und bis maximal zwei Stunden beim Bä­der­team er­for­der­lich. Damit kann die Ma­xi­mal­be­le­gung von 20 Per­so­nen im Vorfeld ge­steu­ert werden. Hal­len­bad­be­su­cher haben damit auch die Ge­wiss­heit, dass das Bad nicht belegt ist. Im Ein­gangs­be­reich des Bades muss ein Da­ten­blatt aus­ge­füllt und der Ein­tritts­preis am Kas­sen­au­to­mat ent­rich­tet werden. Nach Aus­hän­di­gung eines Wä­sche­kor­bes durch das Per­so­nal geht es über eine Ein­bahn­stra­ßen­re­ge­lung in die Da­men­um­klei­de. Unter Ein­hal­tung der Ab­stands­re­ge­lun­gen darf dann das Bad mit maximal 20 Per­so­nen belegt werden. Die Be­klei­dung und per­sön­li­chen Sachen werden im Wä­sche­korb mit­ge­nom­men. Nach Ba­de­zei­ten­de ver­las­sen die Be­su­cher über die Her­ren­um­klei­de das Bad und geben den Wä­sche­korb beim Bä­der­per­so­nal im Ein­gangs­be­reich zurück. 

Weil das Block­heiz­kraft­werk in der Heiz­zen­tra­le des Schul­zen­trums derzeit um­ge­baut wird, kann das Ep­pin­ger Hal­len­bad nicht früher ge­öff­net werden. Vor dem 15. Sep­tem­ber muss das Becken gefüllt und auf­ge­heizt und die Lei­tun­gen des­in­fi­ziert werden. Um den er­höh­ten Rei­ni­gungs­be­darf zu be­wäl­ti­gen, öffnet das Ep­pin­ger Bad diens­tags und mitt­wochs eine Stunde später um 17.00 Uhr. Un­ver­än­dert steht den Früh­schwim­mern jeden Mitt­woch von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr das Bad zur Ver­fü­gung. Am Warm­ba­de­tag jeden Don­ners­tag nutzt die Ver­sehr­ten­sport­grup­pe von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr das Bad. Ab 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr steht das auf 30 Grad hoch­ge­heiz­te Wasser für den öf­fent­li­chen Ba­de­be­trieb zur Ver­fü­gung. Der Sonntag wird tra­di­tio­nell als Fa­mi­li­en­ba­de­tag genutzt. Die Öff­nungs­zei­ten bleiben sonn­tags un­ver­än­dert von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Sams­tag­vor­mit­tags erfolgt die Be­le­gung aus­schlie­ß­lich durch die Rheu­ma­li­ga, so dass der öf­fent­li­che Ba­de­be­trieb um 12.30 Uhr beginnt.

Hal­len­bad Mühl­bach öffnet vor­aus­sicht­lich Anfang Oktober

Aktuell wird die Fil­ter­an­la­ge im Hal­len­bad Mühl­bach saniert. Sofern die Bau­ar­bei­ten recht­zei­tig ab­ge­schlos­sen werden, soll das Lehr­schwimm­be­cken ab Anfang Oktober ge­öff­net werden. Dann können unter Ein­hal­tung der Co­ro­na-Ver­ord­nun­gen und der räum­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten maximal neun Per­so­nen gleich­zei­tig zu den üb­li­chen Öff­nungs­zei­ten das Hal­len­bad be­su­chen. Hierfür stehen im Um­klei­de- und Dusch­be­reich fünf Ein­zel­um­klei­de­ka­bi­nen und zwei Sam­mel­um­klei­de­ka­bi­nen zur Ver­fü­gung. Der Zugang erfolgt aus­schlie­ß­lich durch Be­tä­ti­gen der Tür­klin­gel.

Städ­ti­sche Sport- und Ver­an­stal­tungs­hal­len sind wieder frei­ge­ge­ben

Seit 1. Juli hat die Stadt Ep­pin­gen ihre Hallen montags bis frei­tags von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr ohne Al­ters­ein­schrän­kung frei­ge­ge­ben. Davon aus­ge­nom­men ist le­dig­lich die Schmied­grund­hal­le, weil hier der Schul­be­trieb bis 16.00 Uhr an­dau­ert und eine Zwi­schen­rei­ni­gung not­wen­dig ist. Der Ver­eins­be­trieb startet daher erst ab 18.00 Uhr. Nicht nutzbar sind wei­ter­hin die Um­klei­de­ka­bi­nen und Duschen. Diese werden frü­hes­tens zum 14. Sep­tem­ber unter Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stan­des ge­öff­net. 

Während der Som­mer­fe­ri­en in der Zeit vom 30. Juli bis ein­schlie­ß­lich 13. Sep­tem­ber sind die Hallen ge­schlos­sen. Eben­falls ge­schlos­sen sind die Frei­flä­chen auf dem Schul­cam­pus sowie beim Ju­gend­haus in der Scheu­er­les­stra­ße. Die für eine Öffnung zu er­fül­len­den Vor­aus­set­zun­gen sind auf diesen Frei­flä­chen nicht um­setz­bar. Die ma­xi­ma­le Grup­pen­grö­ße für Trai­nings- und Übungs­be­trieb ist ent­spre­chend der all­ge­mei­nen Co­ro­na-Ver­ord­nung auf 20 Per­so­nen be­schränkt. Dies be­deu­tet bei teil­ba­ren Hallen je Hal­len­flä­che 20 Per­so­nen ein­schlie­ß­lich Trainer/Be­treu­er. Bei Trai­nings- und Übungs­for­men, in denen ein dau­ern­der kör­per­li­cher Kontakt er­for­der­lich ist, sind feste Trai­nings- und Übungs­paa­re zu bilden. Sofern die Sport­art dies er­for­dert, kann im or­ga­ni­sier­ten Trai­nings- und Übungs­be­trieb von der Ab­stands­re­ge­lung ab­ge­wi­chen werden (z. B. Hand­ball). Abseits des Sport­be­trie­bes ist der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern wei­ter­hin ein­zu­hal­ten.


Kom­mu­na­le Kinder- und Ju­gend­för­de­rung in Ep­pin­gen

Be­darfs­er­he­bung für die Schul­so­zi­al­ar­beit an den Ep­pin­ger Schulen

2006 star­te­te das Kinder- und Ju­gend­för­der­kon­zept der Stadt Ep­pin­gen in der Zu­sam­men­ar­beit mit der Dia­ko­ni­schen Ju­gend­hil­fe Region Heil­bronn als ge­mein­nüt­zi­ge GmbH. Seither ist die DJHN ver­läss­li­cher Partner der Stadt rund um das große Auf­ga­ben­ge­biet der kom­mu­na­len Kinder- und Ju­gend­för­de­rung. Größte Säule mit aktuell 4,6 Voll­zeit­stel­len ist die Schul­so­zi­al­ar­beit an allen wei­ter­füh­ren­den Schulen sowie an drei Grund­schu­len. Eine weitere Säule ist die offene Kinder- und Ju­gend­för­de­rung, die aktuell mit 1,4 Stellen besetzt ist. Dazu gehört die Arbeit mit Kindern und Ju­gend­li­chen im Ju­gend­zen­trum oder auch das Mit­tags­pau­sen­an­ge­bot an den Schulen. Weil es durch den Fach­kräf­te­man­gel für die DJHN als Ar­beit­ge­ber zu­se­hends schwie­ri­ger wird, Stellen in der offenen Kinder- und Ju­gend­ar­beit dau­er­haft zu be­set­zen, wurde in Ab­spra­che mit der Stadt eine Lösung ge­fun­den. Eine Stelle für ein An­er­ken­nungs­prak­ti­kum und eine un­be­setz­te Halb­tags­stel­le werden zu 0,75 Voll­zeit­stel­len für eine päd­ago­gi­sche Fach­kraft zu­sam­men­ge­fasst. Diese wird zu­sätz­lich in Ab­stim­mung mit einer wei­te­ren Ge­mein­de um 0,25 Voll­zeit­stel­len auf­ge­stockt und als Voll­zeit­stel­le aus­ge­schrie­ben. Seit 2015 ruht eine 0,75 Stelle der mobilen Ju­gend­ar­beit.

Be­darfs­er­he­bung für die Schul­so­zi­al­ar­beit an den Ep­pin­ger Schulen

Aktuell sind an den wei­ter­füh­ren­den Schulen sowie an den Grund­schu­len Elsenz, Richen und Grund­schu­le im Rot in Ep­pin­gen 4,6 Voll­zeit­stel­len für Schul­so­zi­al­ar­beit aus­ge­wie­sen. Das Kinder- und Ju­gend­re­fe­rat der Dia­ko­ni­schen Ju­gend­hil­fe Region Heil­bronn emp­fiehlt, die Schul­so­zi­al­ar­beit an allen Grund­schu­len ein­zu­füh­ren. Hierfür sollen 1,2 zu­sätz­li­che Voll­zeit­stel­len ge­schaf­fen werden. Um mög­lichst rasch die Schul­so­zi­al­ar­beit an den Grund­schu­len Klein­gart­ach und Mühl­bach ein­zu­füh­ren, wird die Ver­wal­tung einen Zu­schuss für eine 60 Pro­zent-Stel­le be­an­tra­gen. 

2001 hat die Stadt die Schul­so­zi­al­ar­beit an der da­ma­li­gen Grund-, Haupt- und Werk­re­al­schu­le Ep­pin­gen (heute Hell­berg­schu­le) ein­ge­führt. 2004 wurden weitere Stellen an der Kraich­gau­schu­le, Sel­ma-Ro­sen­feld-Re­al­schu­le und dem Hart­man­ni-Gym­na­si­um ge­schaf­fen. Somit ver­fü­gen alle wei­ter­füh­ren­den Schulen in Ep­pin­gen über Stel­len­an­tei­le für Schul­so­zi­al­ar­beit. An der Grund­schu­le im Rot in Ep­pin­gen und Grund­schu­le Elsenz wurde 2012, an der Grund­schu­le Richen 2018 die Schul­so­zi­al­ar­beit ein­ge­führt. Die aktuell 4,6 Voll­zeit­kräf­te sind auf sechs Mit­ar­bei­ten­de an sieben Schulen auf­ge­teilt. Die Fach­kräf­te be­treu­en in Ep­pin­gen jeweils 665 Schüler je Voll­zeit­stel­le. Im Landes- und im in­ter­kom­mu­na­len Ver­gleich liegt dies über dem Durch­schnitt. So betreut in Bad Rap­pen­au jeder Schul­so­zi­al­ar­bei­ter durch­schnitt­lich 429 Schüler. Der Leiter der Kinder- und Ju­gend­för­de­rung Ep­pin­gen, Andreas Fischer, hat in Ge­sprä­chen mit den Schul­lei­tun­gen der Grund­schu­len in den Stadt­tei­len die Bedarfe für Schul­so­zi­al­ar­beit erfasst. An ak­tu­el­len Be­dar­fen wurden bei­spiel­haft benannt:

  • die Lösung aktuell auf­tre­ten­der Pro­ble­ma­ti­ken
  • So­zi­al­trai­ning in allen Klassen
  • Un­ter­stüt­zung bei der El­tern­ar­beit
  • Un­ter­stüt­zung von auf­fäl­li­gen Kindern, Kindern mit Leis­tungs­pro­ble­ma­tik sowie Be­ra­tung der Lehr­kräf­te

Bei allen Grund­schu­len in den Stadt­tei­len ist ein stei­gen­der Bedarf fest­zu­stel­len, die Zahl der auf­fäl­li­gen Schü­le­rin­nen und Schüler wächst. Immer mehr Schü­lern mangelt es an so­zia­len und per­so­nel­len Kom­pe­ten­zen. Wert­vol­le Un­ter­richts­zeit geht ver­lo­ren, weil Kon­flikt­klä­run­gen durch die Lehr­kräf­te viel Zeit in An­spruch nehmen. Es steht zu be­fürch­ten, dass sich diese Ent­wick­lun­gen fort­set­zen werden. Päd­ago­gi­sche Maß­nah­men sind umso ef­fi­zi­en­ter, je früh­zei­ti­ger sie ein­ge­setzt werden. Ge­ziel­te Ein­zel­fall­hil­fe ist sehr zeit­in­ten­siv und kann daher von den Lehr­kräf­ten allein nicht ge­leis­tet werden.

Schul­so­zi­al­ar­beit an den Grund­schu­len kann hier ent­schei­den­de Impulse setzen und in den Ein­gangs­klas­sen über soziale Grup­pen­ar­beit und Ein­zel­fall­hil­fe ne­ga­ti­ve Schul­er­leb­nis­se ver­hin­dern. We­sent­li­che Aufgabe der Schul­so­zi­al­ar­beit an Grund­schu­len ist es, als prä­ven­ti­ves Angebot De­fi­zi­te wahr­zu­neh­men und an den Res­sour­cen der Kinder an­zu­set­zen und ihre Per­sön­lich­keit so zu stärken, so dass sie bei spä­te­ren Gewalt- und Sucht­er­fah­run­gen stabil genug sind, sich zu wehren bzw. ab­zu­gren­zen. Diese Pri­mär­prä­ven­ti­on sollte im frühen Kin­des­al­ter be­gin­nen.

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