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Veröffentlicht am 20.05.2020, Eppingen

DRK warnt vor hoher Zeckengefahr

Durch den milden Winter gibt es in diesem Jahr wieder etliche Blutsauger in unserer Region

von EPPINGEN.org Redaktion

Foto: pixabay.com #1271763 / Jerzy Gorecki
Foto: pixabay.com #1271763 / Jerzy Gorecki

Bei schönem Wetter treibt es viele für Un­ter­neh­mun­gen und aus­ge­dehn­te Spa­zier­gän­ge ins Grüne. Dort lauern jedoch in diesem Jahr be­son­ders viele Zecken, die zwei ge­fähr­li­che In­fek­ti­ons­krank­hei­ten über­tra­gen können: die Früh­som­mer-Me­nin­go­en­ze­pha­li­tis (FSME) und Bor­re­lio­se. 

„Die Ri­si­ko­ge­bie­te für einen ver­mehr­ten Ze­cken­an­fall sind dieses Jahr größer. Auf­grund des milden Winters gibt es zudem noch mehr Zecken als in den Vor­jah­ren. Be­gon­nen hat die Ze­cken­sai­son diesmal schon im März“, sagt Pro­fes­sor Peter Sefrin, Bun­des­arzt des Deut­schen Roten Kreuzes. Die Gefahr eines Ze­cken­stichs sei also sehr hoch. Bei rich­ti­gem Ver­hal­ten können Risiken jedoch ver­rin­gert werden. Pro­fes­sor Sefrin gibt fol­gen­de Tipps:

Vor­sor­ge

Die Ze­cken­sai­son dauert etwa noch bis Oktober. Schutz bietet die Be­de­ckung des Körpers durch helle Klei­dung mit dicht an­lie­gen­den langen Ärmeln und Ho­sen­bei­nen sowie das Tragen von Socken und ge­schlos­se­nen Schuhen. Ver­mie­den werden sollte das Laufen durch dichtes Un­ter­holz und hohes Gras. Nach dem Auf­ent­halt im Freien Klei­dung und Haut ab­su­chen, vor allem Knie­keh­len, Ach­sel­höh­len, Bauch­na­bel, Hals, Haar­an­satz, Haut­fal­ten und be­haar­te Kör­per­stel­len. Mü­cken­sprays schüt­zen nur bedingt.

Ent­fer­nung

Eine Zecke ent­fernt man am besten mit einer Pin­zet­te oder al­ter­na­tiv mit einer Ze­cken­kar­te oder Ze­cken­zan­ge aus der Apo­the­ke. Mit der Pin­zet­te die Zecke mög­lichst nah an der Haut fassen und langsam und senk­recht her­aus­zie­hen. Bei Ver­wen­dung einer Ze­cken­kar­te diese flach auf die Haut legen, mit dem Kar­ten­aus­schnitt in Rich­tung Zecke schie­ben, unter die Zecke fassen und sie vor­sich­tig senk­recht her­aus­zie­hen. Un­be­dingt zu ver­mei­den sind Dreh­be­we­gun­gen, da der Kopf ab­ge­ris­sen werden kann und es zu einer Quet­schung des Ze­cken­kör­pers kommt. Dadurch können Krank­heits­er­re­ger in die Wunde abgeben werden. Nach an­schlie­ßen­der Des­in­fek­ti­on die Ein­stich­stel­le mit einem Wund­schnell­ver­band ver­sor­gen. Etwaige Haus­mit­tel wie Öl, Kleber, Na­gel­lack oder Benzin sind zur Ent­fer­nung nicht ge­eig­net, sondern im Ge­gen­teil sogar ge­fähr­lich, da Zecken beim Er­sti­cken ver­mehrt even­tu­ell in­fi­zier­tes Sekret ab­son­dern.

Be­hand­lung

Nach einem Ze­cken­stich die Haut be­ob­ach­ten. Bildet sich ein roter Kreis um die Stich­stel­le, könnte das ein erstes An­zei­chen für Bor­re­lio­se sein, die häu­fi­ger auf­tritt als FSME. Die Sym­pto­me sind bei beiden Krank­hei­ten zu­nächst ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Glie­der­schmer­zen. Sie sollten un­be­dingt ärzt­lich be­han­delt werden. Anders als für Bor­re­lio­se gibt es für FSME keine sichere The­ra­pie. Gegen letz­te­re schützt aber eine Impfung, die man nutzen sollte.
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