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Kultur & Freizeit

Veröffentlicht am 15.10.2019, Eppingen

Neues EpFi lockt mit kunterbuntem Programm

Am zweiten Novemberwochenende öffnet das Eppinger Figurentheater in seinen Räumen in der „Alten Sparkasse“ die Spielzeit 2019/20.

von EPPINGEN.org Redaktion

Moritz Ernst gestaltete das Grafitti für den neuen Eingangsbereich des EpFi. v.l. Thomas Zotz; Heidi Callewart-Zotz.
Moritz Ernst gestaltete das Grafitti für den neuen Eingangsbereich des EpFi. v.l. Thomas Zotz; Heidi Callewart-Zotz.

Seit Juni sind die Be­trei­ber Heidi Cal­le­waert-Zotz und Thomas Zotz mit dem Umzug und den Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten be­schäf­tigt, um aus der ehe­ma­li­gen Schal­ter­hal­le ein Theater zu bauen. Ge­mein­sam mit eh­ren­amt­li­chen Helfern liegen 2384 Ar­beits­stun­den, 328 Ar­beits­ta­ge hinter ihnen. 

Viel wurde in Ei­gen­re­gie gemacht, nicht zuletzt aus Kos­ten­grün­den. So ent­stan­den aus den alten Tischen des Schwa­nen, die neuen Bis­tro­ti­sche mit einer selbst­ge­gos­se­nen Be­ton­tisch­plat­te. Ebenso wurde darauf ge­ach­tet, mög­lichst wenig Plastik und ver­mehrt nach­hal­ti­ge Stoffe ein­zu­set­zen. Ganz fertig sind Heidi  und Thomas noch nicht, so müssen etwa die Hin­weis­schil­der im Au­ßen­be­reich noch an­ge­bracht, der Büh­nen­bo­den verlegt und Sitz­kis­sen genäht werden. „Einiges fällt erst auf, während man beim Ar­bei­ten ist“, erzählt Cal­le­wart-Zotz, „zum Bei­spiel wie laut die vor­bei­fah­ren­den Autos sind. Um eine un­ge­stör­te Vor­stel­lung bieten zu können, mussten wir also noch einen Schall­schutz ein­bau­en“. Dank der zahl­rei­chen Spenden aus der ganzen Region aber auch durch eine För­der­sum­me des Landes, die das Theater Ende August zu­ge­sagt bekam, war auch dies möglich.

Achtung frisch ge­stri­chen

Der Graf­fi­ti-Künst­ler Moritz Ernst ge­stal­te­te den far­ben­fro­hen Ein­gangs­be­reich. Kinder und Er­wach­se­ne werden hier von Schaf Brom­beer begrüßt. Die Farbe findet sich auch im Inneren des Foyers wieder. Hier kann man vor und nach den Stücken oder während der Pausen ent­spannt ein Gläs­chen trinken. Bild­leis­ten er­mög­li­chen Aus­stel­lun­gen, ebenso wie der zur Straße hin ragende Glas­raum. Darüber hinaus sind Le­sun­gen sowie die Reihe „Er­zähl­ca­fé“ im Rahmen des Pro­jek­tes „Aktiv Älter werden in Ep­pin­gen“ im Foyer geplant. Im Ge­gen­satz zur alten Spiel­stät­te ist das Fi­gu­ren­thea­ter jetzt bar­rie­re­frei. Im Thea­ter­saal kann für Roll­stuhl­fah­rer einfach die vor­ders­te Bank der Tribüne ent­fernt werden. Die Bühne selbst ist nun eben­er­dig. Der Toi­let­ten­con­tai­ner bietet nun mehr Komfort und ist im Winter beheizt. „Die In­fra­struk­tur des Hauses für die täg­li­chen Abläufe ist deut­lich besser im Ver­gleich zu früher“, zählt Thomas Zotz die Vor­tei­le auf.

Al­ler­dings gibt es auch den ein oder anderen Nach­teil: Die Büh­nen­hö­he beträgt le­dig­lich 3,60 Meter. Üblich ist jedoch eine Büh­nen­hö­he von 4,50 Meter. Dies macht es also, um einiges schwie­ri­ger ein Gast­spiel­thea­ter zu finden. Auch für die Ende Januar be­gin­nen­de Ima­gi­na­le war dies eine Her­aus­for­de­rung. Au­ßer­dem ist der Saal deut­lich kleiner. 72 Plätze für Er­wach­se­ne und rund 100 Plätze für Kinder bietet der Zu­schau­er­raum. Dadurch wurden auch Preis­an­pas­sun­gen im Bereich Er­wach­senen­thea­ter not­wen­dig. Die Preise für Kin­der­stü­cke bleiben hin­ge­gen gleich. 

Das Er­öff­nungs­fest

Freunde
Freunde
Vorgeschmack auf die neue Tribüne im EpFi 
Vorgeschmack auf die neue Tribüne im EpFi


Am Er­öff­nungs­wo­chen­en­de können die neu­gie­ri­gen Be­su­cher das neue Fi­gu­ren­thea­ter ent­de­cken. Am Samstag, 9. No­vem­ber, wird das Theaterstück „tango-varieté-surreal" dar­ge­bo­ten. Zu­sätz­lich wird der Zau­ber­künst­ler Wizard Duita das Pu­bli­kum in Staunen ver­set­zen. Ein Feu­er­flug­künst­ler be­schert dem EpFi die Feu­er­tau­fe. 

Am Sonntag, 10. No­vem­ber, begeht das EpFi ein Fa­mi­li­en­fest mit dem Pup­pen­thea­ter­stück „Freunde“ um die be­kann­ten Bau­ern­hof­tie­re aus Mul­le­wapp. Auch hier runden Zau­be­rer und Feu­er­künst­ler das Pro­gramm ab.

 

„Nach den re­no­vie­rungs­in­ten­si­ven Monaten freuen wir uns, dass es bald losgeht und die wieder zu unserer ei­gent­li­chen Aufgabe, dem Fi­gu­ren­thea­ter be­spie­len, kommen“, be­rich­tet Thomas Zotz.

Die Be­su­cher er­war­tet eine span­nen­de Spiel­zeit mit einem ab­wechs­lungs­rei­chen Pro­gramm für Groß und Klein. Un­terand­e­rem mit dem Weih­nachts­klas­si­ker "Polleke, der kleine Bär", "Das häss­li­che Entlein", oder einem "Heinz-Er­hardt-Abend".

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