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Kultur & Freizeit

Veröffentlicht am 06.06.2019, Richen

Wikingerdorf beim Kinderspielplatz in Richen eingeweiht

Toben im Wikingerdorf

von EPPINGEN.org Redaktion

Foto: Stadt Eppingen
Foto: Stadt Eppingen

Nach einer Bauzeit von rund sieben Monaten übergaben Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann und Ortsvorsteher Giselbert Seitz am Montag, 3. Juni die neue Spielanlage Wikingerdorf auf dem Spielplatz beim Bolzplatz in Richen offiziell an die Bürgerschaft.

Nach der Eröffnung unter strahlend blauem Himmel durch die Burgbergschule Richen mit einem „Spielplatz-Boogie“ und die städtische Kindertagesstätte mit dem „Körperteilblues“ setzte Starkregen ein, so dass die Feier in der Burgberghalle fortgesetzt wurde. Oberbürgermeister Klaus Holaschke dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten, die zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben: „Der Spielplatz ist so schön geworden, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt nicht nur hier in Richen, sondern in der ganzen Umgebung geworden ist“. Ausdrücklich bezog das Stadtoberhaupt den Ortschaftsrat Richen und den Gemeinderat in seine Dankesworte mit ein. Intensiv hatte der Ortschaftsrat über das Freiraumkonzept zur Neugestaltung des Spielplatzes beraten. Ortsvorsteher Giselbert Seitz betonte, dass mit der Übergabe der Spielanlage die Planungen für dieses Areal noch nicht abgeschlossen seien. Das einstimmig beschlossene Konzept des Wikingerdorfes hat auch den Gemeinderat überzeugt, sodass er die ursprünglich geplanten 100.000 Euro zur Umsetzung auf knapp 190.000 Euro erhöht hat. Und auch das Land Baden-Württemberg anerkennt, dass in Richen beim Bolzplatz ein zentraler Spielplatz und Treffpunkt für alle Generationen geschaffen wurde. Durch die Aufnahme der Freifläche in das Sanierungsgebiet steht eine Förderung im Rahmen des Sanierungsverfahrens Ortsmitte Richen in Aussicht. Bereits im Vorfeld hatte der Ortschaftsrat den Erlös des Grundstücks im Drosselweg, der von einem kleinen Spielplatz in ein Baugrundstück umgewidmet wurde, als Deckungsansatz für neue Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf rund 186.000 Euro. Ein besonderer Dank galt Andreas und Henrike Gebhard von der Firma Gebhard Garten und Grabpflege aus Richen, die nicht nur einen Lindenbaum auf dem Spielplatz gespendet, sondern für das Ortsjubiläum 1250 Jahre Richen auch einige öffentliche Grünflächen bepflanzt hat.

Konzeption der Spielanlage Wikingerdorf

Im Mittelpunkt der neuen Spielanlage steht ein Wikingerschiff. Angrenzende Hütten sind als Pfahlbauten mit unterschiedlichen Höhen gestaltet und über Stege miteinander verbunden. Zum Ufer des Berwanger Baches gelangt man über das Schiff mit Balancierstämmen und Holzpodesten. Der Spielweg beinhaltet Bewegen, Balancieren und Klettern über Holzstege, Holzstämme, Seile und Netze. Hütten in unterschiedlichen Höhen laden zum Verstecken ein und sind für Rollenspiele vorgesehen. Der Erdaushub und der Abtrag des vorhandenen Erdwalls zum Bach dienten für die Fallschutzbereiche und als Modellierung für Rasen und Dünen.

 
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