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Kultur & Freizeit

Veröffentlicht am 08.02.2019, Überregional

Idee eines Europas der VIELEN

Badische Landesbühne unterzeichnet die ERKLÄRUNG DER VIELEN

von Badische Landesbühne

Badische Landesbühne unterzeichnet die ERKLÄRUNG DER VIELEN

Ge­mein­sam mit ver­schie­de­nen Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen aus dem ganzen Bun­des­land hat die Ba­di­sche Lan­des­büh­ne die ER­KLÄ­RUNG DER VIELEN für das Land Ba­den-Würt­tem­berg un­ter­zeich­net

Stell­ver­tre­tend für die Lan­des­büh­ne stehen In­ten­dant Carsten Ramm und Joerg Bit­te­rich, der Leiter der jungen BLB, ein für die Frei­heit der Kunst, die Räume schafft zur Ver­än­de­rung der Welt.

Die ER­KLÄ­RUNG DER VIELEN, die am 9. No­vem­ber des letzten Jahres in Berlin, Dresden, Hamburg und Nord­rhein-West­fa­len ge­star­tet ist, wächst bun­des­weit. Mit dem 1. Februar 2019 kommen Ba­den-Würt­tem­berg, Bayern, Bran­den­burg, Bremen, Celle, Frank­furt am Main, Halle, Lü­ne­burg, Mann­heim, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Ol­den­burg, Region Nord­west, Rostock, Schles­wig-Hol­stein und Thü­rin­gen hinzu. Vor­be­rei­tun­gen zu Er­klä­run­gen gibt es auch in Sachsen, Os­na­brück, Wien und War­schau.

Mitt­ler­wei­le haben damit an die 2000 Kunst- und Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen mit ihren Aktiven aus der Kul­tur­land­schaft eine Debatte zur Frei­heit der Kunst und zur Fort­ent­wick­lung der offenen Ge­sell­schaft an­ge­sto­ßen. Die bislang bei­spiel­lo­se Kam­pa­gne der So­li­da­ri­tät, Schön­heit, Viel­falt und ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung der Kunst ist eine Antwort auf ge­ziel­te An­grif­fe gegen die Kunst- und Kul­tur­land­schaft durch rechts­po­pu­lis­ti­sche und -ex­tre­me Par­tei­en und Grup­pie­run­gen. Die For­de­run­gen über eine zu ver­ord­nen­de na­tio­na­le „Staats­kunst“ der Rechts­ex­tre­men ver­san­det in der Viel­falt unserer Kunst­land­schaft. Die re­gio­na­len Gruppen der ER­KLÄ­RUNG DER VIELEN führen Ver­an­stal­tun­gen und Dis­kus­sio­nen durch, starten Ak­tio­nen und Kam­pa­gnen. Am Sonntag, den 19. Mai 2019 werden in meh­re­ren Städten bun­des­wei­te Glän­zen­de De­mons­tra­tio­nen für ein EUROPA DER VIELEN statt­fin­den.

In Berlin startet die Glän­zen­de De­mons­tra­ti­on um 12.00 Uhr am Ro­sa-Lu­xem­burg-Platz, vorbei an meh­re­ren Kunst- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen, vor denen Künst­ler*innen aus eu­ro­päi­schen Ländern spre­chen werden, die bereits durch Re­gie­rungs­be­tei­li­gun­gen na­tio­na­lis­ti­scher und rechts­ex­tre­mer Par­tei­en unter Druck geraten sind und deren Länder die Frei­heit der Kunst schon länger nicht mehr ga­ran­tie­ren. Im Aufruf heißt es hierzu: Die Ein­schrän­kung der Kunst­frei­heit ist in Ländern Europas wie der Türkei und Russ­land, aber auch in­ner­halb der Eu­ro­päi­schen Union in Ungarn oder Polen, bereits bittere Rea­li­tät. Die Be­dro­hung der Kunst­frei­heit ist auch in Italien oder Ös­ter­reich nicht un­rea­lis­tisch. Auch in Deutsch­land sowie in wei­te­ren EU-Staa­ten könnte die Kunst­frei­heit durch na­tio­na­lis­ti­sche oder rechts­au­to­ri­tä­re Re­gie­rungs­be­tei­li­gun­gen in Gefahr geraten.

Die Länder der Eu­ro­päi­schen Union bilden selbst eine Viel­falt der Le­bens­ent­wür­fe und Kul­tu­ren ab. Ihre po­li­ti­sche Aus­ge­stal­tung muss ge­tra­gen werden von der Idee eines Europas der VIELEN. Ein so­li­da­ri­sches Europa, das sich nicht immer weiter ab­schot­tet, sondern sichere Zugänge schafft, für Men­schen aus nicht-eu­ro­päi­schen Ländern, die hier leben wollen. Auch Künst­ler*innen, In­tel­lek­tu­el­le, An­ders­den­ken­de und Men­schen mit anderen Le­bens­ent­wür­fen werden aus Ländern Europas und Orten in der ganzen Welt zur Emi­gra­ti­on ge­zwun­gen. Asyl­recht und Frei­zü­gig­keit wie die Kunst­frei­heit sind mit­ein­an­der ver­bun­den – Kunst ent­steht nicht in­ner­halb na­tio­na­ler Grenzen. In den un­ter­schied­li­chen Ver­fas­sun­gen und in der Er­klä­rung der Men­schen­rech­te werden das Asyl­recht wie die Kunst­frei­heit benannt. Beide sollen den An­for­de­run­gen eines Europas der Vielen, auch der Vielen aus nicht-eu­ro­päi­schen Ländern, ein Leben in Würde si­cher­stel­len. Sichere Flucht­we­ge, So­li­da­ri­tät und eine offene Ge­sell­schaft gehören un­teil­bar zu­sam­men mit dem „Recht, am kul­tu­rel­len Leben der Ge­mein­schaft frei teil­zu­neh­men ...“ wie es in der Er­klä­rung der Men­schen­rech­te heißt.

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