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Kultur & Freizeit

Veröffentlicht am 10.01.2019, Eppingen

10 Jahre EpFi: Programm der Jubiläumsspielzeit vorgestellt

Das Eppinger Figurentheater startet in die Jubiläumsspielzeit und verabschiedet sich vom Schwanen

von EPPINGEN.org Redaktion

EPPINGEN.org

Das Ep­pin­ger Fi­gu­ren­thea­ter hat Grund zu feiern. Zehn Jahre ist es nun an Ort und Stelle. Mit einem voll­ge­pack­ten Spiel­plan und zwei Fes­ti­vals ver­ab­schie­det es sich in dieser Spiel­zeit aus dem Schwa­nen. Im Herbst geht es dann an neuer Wir­kungs­stät­te, der Alten Spar­kas­se (wir be­rich­te­ten), weiter.

Drei Monate volles Pro­gramm

Pünkt­lich zum Welt­pup­pen­thea­ter­tag am 31. März schlie­ßt das EpFi im Schwa­nen mit einem großen Fa­mi­li­en­tag. Bis dahin wollen die Macher sich für ihren zehnten Ge­burts­tag noch einmal mit einem vollen Pro­gramm prä­sen­tie­ren. „Ei­ner­seits ist das für uns na­tür­lich ein mutiger Schritt, denn das Früh­jahr ist bei uns tra­di­tio­nell immer etwas schwä­cher besucht, als der Herbst. Doch viele Zu­schau­er haben uns er­mu­tigt diesen Schritt zu wagen“, erklärt Heidi Cal­le­waert-Zotz, die Ent­schei­dung die Ju­bi­lä­ums­spiel­zeit mit mehr Auf­füh­run­gen und Stücken zu planen. Elf ver­schie­de­ne Stücke stehen auf dem Pro­gramm, in den Jahren zuvor waren es eher drei bis vier. Zwei Fes­ti­vals sorgen für einen Event­cha­rak­ter der letzten Spiel­zeit. 

Diese beginnt aber zu­nächst mit Bernd Lafrenz frei-ko­mi­sche In­sze­nie­rung von Hamlet am 19. Januar. Er schlüpft dabei in alle Rollen des Shake­speare-Dra­mas und zieht damit das Pu­bli­kum in seinen Bann. Es folgt das Thea­ter­stück Der Ti­ger­prinz, nach dem preis­ge­krön­ten Bil­der­buch von Chen Jiang­hong am 10. und 11.Februar. Die Pe­king-Oper im Ta­schen­for­mat für Kinder ab 6 Jahren erzählt mit einem fas­zi­nie­ren­den Zu­sam­men­spiel von Er­zäh­lung, Tanz und Schat­ten­spiel, die Ge­schich­te einer Tigerin, der Jäger Leid zu­ge­fügt haben und nun aus Rache die Dörfer der Men­schen über­fal­len möchte. 

Zwei Fes­ti­vals

Mit dem Grüf­felo-Mi­ni Fes­ti­vals und dem Fes­ti­val der Fi­gu­ren­spie­le wird der Ab­schied aus dem Schwa­nen ge­fei­ert. Damit will sich das Fi­gu­ren­thea­ter so­zu­sa­gen in Er­in­ne­rung spielen, bis es im Herbst wei­ter­geht. Der genaue Termin der Spiel­zeit­er­öff­nung in der Alten Spar­kas­se steht al­ler­dings noch nicht fest. Zu viele Fra­ge­zei­chen sind noch offen, schlie­ß­lich haben die Sa­nie­rungs­ar­bei­ten in der neuen Spiel­stät­te zurzeit noch nicht einmal be­gon­nen.

Der Grüffelo
Der Grüffelo
Kohlhaas
Kohlhaas
 

Grüf­felo-Mi­ni-Fes­ti­val

Vom 1. bis 3. Februar findet das Grüf­felo-Mi­ni-Fes­ti­val statt. Die be­lieb­te Kin­der­buch­fi­gur darf sich in diesem Jahr eben­falls über sein 20-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um freuen. Die zwei Stücke, Der Grüf­felo und Das Grüf­felo-Kind, werden an zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Tagen gezeigt, was den aus der Ferne an­rei­sen­den Fans des Fan­ta­sie­we­sens zu­gu­te­kommt. Umrahmt werden die Stücke mit einem Zu­satz­pro­gramm wie der Vor­le­se­stun­de in der Ku­schel­ecke und dem Grüf­felo-Ge­burts­tags­früh­stück für Groß und Klein. Für Päd­ago­gen wird zudem ein Work­shop be­glei­tend zu den Stücken an­ge­bo­ten.

Fes­ti­val Fi­gu­ren­spie­le

Das Fes­ti­val Fi­gu­ren­spie­le vom zeigt vom 17. bis 31.März Gast­spie­le der Kol­le­gen aus Schorn­dorf Stutt­gart, Mühl­heim an der Donau und eine Ko­ope­ra­ti­on des FAB-Thea­ter Stutt­gart, Fi­gu­ren­thea­ter Raphael Mürle Pforz­heim und Fi­gu­ren­thea­ter Tü­bin­gen. Das Fes­ti­val der von Ba­den-Würt­tem­berg ge­för­der­ten Fi­gu­ren­thea­ter-Häu­ser wandert von Spiel­stät­te zu Spiel­stät­te und findet zum zweiten Mal im Ep­pin­ger Fi­gu­ren­thea­ter statt.

Mit den ver­schie­de­nen Stücken wird auch eine Band­brei­te an un­ter­schied­li­chen Fi­gu­ren­thea­ter­tech­ni­ken gezeigt. Während das Schorn­dor­fer Gast­spiel Der Re­gen­bo­gen­fisch als Schwarz­licht­thea­ter die Ge­schich­te des al­ler­schöns­ten Fischs im Ozean für Kinder ab 3 Jahren erzählt, wird mit Hänsel und Gretel die Ori­gi­nal Fassung der Ge­brü­der Grimm mit Figuren aus Fund­holz erzählt. Im An­schluss an das Stück haben die Kinder die Mög­lich­keit eben­falls mit Fund­holz Figuren her­zu­stel­len. Das Büh­nen­bild von Polleke Bär auf Aben­teu­er ist einem über­di­men­sio­na­len Bil­der­buch nach­emp­fun­den, durch Schie­ben und Ziehen der Paneele und Ma­gnet­fi­gu­ren wird die Ge­schich­te über innere Stärke, Mut und Freund­schaft erzählt.

Der Regenbogenfisch
Der Regenbogenfisch
Polleke Bär auf Abenteuer
Polleke Bär auf Abenteuer
 

Magisch Mys­tisch hin­ge­gen wirkt die Ge­schich­te Was schlüpft da aus dem Ei? des Thea­ters in der Ba­de­wan­ne aus Stutt­gart. Die Dar­stel­le­rin­nen ver­se­hen ihre neu­gie­rig ma­chen­de Ge­schich­te mit Musik, Poesie und einem bild­haf­ten Spiel.

Er­wach­se­ne können sich auf die In­sze­nie­rung Kleist Kohl­haas freuen. Dar­stel­ler Martin Bach­mann schlüpft in die Rolle des Pfer­de­händ­lers. Mit kunst­voll stäh­ler­nen Figuren stellt er den Kampf gegen das ihm wi­der­fah­re­ne Unrecht dar.

Mit Wun­der­kam­mer kommt nach langer Zeit wieder ein Ma­rio­net­ten­spiel auf die Bühne des EpFi. Die Dar­stel­ler Alice Therese Gott­schalk, Raphael Mürle und Frank Soehnle gelten in­ter­na­tio­nal als re­nom­mier­te Ma­rio­net­ten­thea­ter­spie­ler und treten mit ihren Stücken unter anderem in Häusern in New York oder Japan auf. Im An­schluss an das Stück findet die große „Schwa­nen ade“-Ab­schieds­par­ty statt. Die Thea­ter­lou­nge wandelt sich hierzu in eine afro-ka­ri­bi­sche Ca­lyp­so-Par­ty. 

Lange Zeit zum Schla­fen bleibt den Be­trei­bern nach der Party si­cher­lich nicht, denn am Sonntag steht mit Wenn Kän­gu­rus fliegen könnten das letzte Thea­ter­stück der Spiel­zeit auf dem Pro­gramm. Es ist zu­gleich das erste Stück, das sie im Schwa­nen auf­ge­führt haben. Mit einem großen Fa­mi­li­en­fest bei freiem Ein­tritt und einem Pro­gramm mit Par­cours, Bas­tel­ak­tio­nen und Musik ver­ab­schie­den sie sich am 31. März schluss­end­lich aus dem Schwa­nen.

Die Wunderkammer
Wunderkammer
 

Work­shops

Das Ep­pin­ger Fi­gu­ren­thea­ter bietet in der Spiel­zeit wieder zahl­rei­che Kurse an. Sinn­bild­lich finden sich dar­un­ter drei Work­shops zum Thema „Los­las­sen“. Mit krea­ti­ven Mal­tech­ni­ken, Atem und Stimm­tech­ni­ken und mit einem Ta­Ke­Ti­Na-Work­shop, der mit Rhyth­mus spielt, können in den drei un­ter­schied­li­chen Kursen Tech­ni­ken zu Stress­ab­bau und Los­las­sen erlernt werden.

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