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Veröffentlicht am 13.09.2018, Eppingen

Sanierung des Pfeifferturmquartiers in Eppingen beginnt

Spatenstich im Rössle-Areal

von Kerstin Lammer

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Symbolischer Spatenstich / Foto: Stadt Eppingen

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann sowie die Firma Jako Baudenkmalpflege am vergangenen Dienstag, 11. September den Startschuss für die Sanierung des Pfeifferturmareals gegeben.

Mit einem mittleren siebenstelligen Betrag errichtet die Firma Jako aus Rot an der Rot im früheren Gasthaus „Rössle“ und den gegenüberliegenden Gebäuden Kirchgasse 3 und 5 insgesamt zwölf Wohnungen. Ende 2019 sollen die ersten Eigentümer ihre Domizile in der Kirchgasse beziehen. Und 2020 folgt die Fertigstellung des Rössle-Areals. „Wir freuen uns, dass es auf diesem innerstädtischen Areal in prominenter Lage am Marktplatz endlich vorangeht“, betonte OB Holaschke.

Bereits 2007 hatte die Stadt die Grundstücke rund um den Pfeifferturm erworben. Mit verschiedenen Investoren wurden unterschiedlichste Nutzungskonzeptionen erörtert. „Ziel der Gespräche war immer die Sanierung und Aufwertung des gesamten Pfeifferturmquartiers“, erinnerte das Stadtoberhaupt. Denn die räumliche Nähe zum Rathaus, dem Marktplatz als historische Mitte und der zentralen Einzelhandelslage forderten eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung dieser exponierten innerstädtischen Fläche.

Vor allem am ehemaligen Kinogebäude Rössle hängen viele Erinnerungen der Eppinger. 2009 musste das Gebäude aufgrund der desolaten Bausubstanz teilweise abgebrochen werden. Einen mittleren sechsstelligen Betrag nehmen die Stadt und das Land aus Sanierungsmitteln in die Hand. Von einem „geschichtsträchtigen Standort“ sprach Bernd Jäger, Geschäftsführer der Firma Jako Baudenkmalpflege. Denn der Pfeifferturm als Teil der Stadtbefestigung stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die frühere Gaststätte Rössle wurde 1714 errichtet. Viele hochfliegende Pläne für das Ensemble und vielversprechende Ansätze scheiterten allesamt am finanziellen Risiko, das keiner eingehen wollte. „Wir sind froh, mit der Firma Jako einen Bauträger zu haben, der das Quartier nachhaltig und mit Leidenschaft für die alte Bausubstanz saniert“, freute sich OB Holaschke. Die Nachfrage ist groß. Nach Auskunft des Maklers sind sämtliche Wohnungen bereits veräußert.

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