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Rathaus & Lokalpolitik

Veröffentlicht am 30.07.2013, Eppingen

Spielflächenleitplanung für die Eppinger Kernstadt

In der öffentlichen Sitzung des Kernstadtausschusses wurden am 23. Juli 2013 die Ergebnisse aus Bürgergesprächen und der Analyse der bestehenden Spielplätze in der Eppinger Kernstadt vorgestellt.

von Stadt Eppingen

Auch der vom Jugendgemeinderat gewünschte Dirtpark wurde in der Diskussionsrunde thematisiert. Dabei stellte Oberbürgermeister Klaus Holaschke klar, dass ein Dirtpark in der Bodelschwinghstraße nicht in Frage komme. Offengeblieben ist die Frage, inwieweit ein Dirtpark lediglich als Modeerscheinung zu bewerten ist und ob es dafür einen ausreichend großen Nutzerkreis gibt.

Die Stadträte im Kernstadtausschuss waren sich darüber einig, dass die dialogische Bürgerbeteiligung der richtige Weg sei, um eine langfristige Spielflächenleitplanung konzeptionell zu erschaffen. Auch bei der Realisierung der Spielplätze sei es wichtig, engagierte Bürger mit ins Boot zu nehmen. „Die Spielflächenleitplanung ist ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Stadtplanung und könne als informelles Konzept fortgeschrieben werden“ sagte Stadtplaner Simon Frenger als Auftakt zur Präsentation der Spielflächenleitplanung. Aufgrund des dialogischen Bürgerbeteiligungsprozesses ist die Fachplanerin Claudia Peschen davon überzeugt, dass sich mit der Spielflächenleitplanung in Eppingen Fehlinvestitionen vermeiden und ein hoher Grad an Familienfreundlichkeit erzielen lassen.

Im Zuge der Konzepterstellung hat sich in den Bürgerbeteiligungsrunden gezeigt, dass ausgesuchte Quartiersspielplätze, die heute bereits bestehen, so verändert werden sollen, dass sie einen hohen Grad an Erlebbarkeit und eine gehobene Aufenthaltsqualität bieten, also qualifiziert werden. Dafür können Spielplätze, die kein entsprechendes Entwicklungspotential haben, wegfallen. Ferner sollen zentrale Spielflächenangebote qualifiziert und entwickelt werden, die eine Bedeutung für die gesamte Kernstadt haben. Die Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren sollen differenziert werden, wobei der Blick auf ein gemeinsames Ganzes nicht vernachlässigt werden darf. „Der konzeptionelle Ansatz ist eins zu eins aus den Bürgergesprächen übernommen und spiegelt den Willen der Nutzer wider“ sagte der beauftragte Fachplaner Thomas Sippel bei der Vorstellung des Konzepts am vergangenen Dienstag.

Im Zuge des dialogischen Prozesses haben von September 2012 bis April 2013 sechs Veranstaltungen stattgefunden. Bei diesen Terminen wurden unter anderem die Anforderungen und Wünsche von Senioren, Kindern und Jugendlichen an den öffentlichen Raum und an Spielflächen erörtert und abgestimmt. Die Bestandsanalyse der Fachplaner hat gezeigt, dass die Anlagen in Eppingen sicherheitstechnisch nicht zu beanstanden seien, aber, baulich in die Jahre gekommen, seien sie nicht mehr zeitgemäß. Ein Spielplatz muss spannend und wandelbar sein, er muss die Kreativität der Kinder fördern und auch eine gute Aufenthaltsqualität für die Begleitpersonen bieten lautete die Empfehlung von Ingenieurin Claudia Peschen.


Die Standortuntersuchungen sind im Einzelnen zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Die Spielplatzanlagen in der Johannes-Kleinheins-Straße, Im Vogelsgrund und im Vogelsgrund II stellen insgesamt ein Überangebot dar. Tendenziell sollte der Platz in der Johannes-Kleinheins-Straße erhalten bleiben. Dagegen kann der Platz Im Vogelsgrund entfallen, auch wenn dieser sich momentan optisch besser darstellt. Der Standort in der Liegnitzer Straße hat ein gutes Einzugsgebiet und bietet Entwicklungspotential. Auch die Plätze in der Weinbrennerstraße und Richard-Wagner-Straße eignen sich für eine Qualifizierung. Dagegen ist der Platz in der Leonhard-Engelhardt-Straße sehr eingeengt und ohne echtes Entwicklungspotential. Dies gilt auch die Anlage in der Dürerstraße. Aufgrund der Wohnsituation empfehlen die Fachplaner den Erhalt der Anlage in der Alten Lehmgrube, auch wenn dieser kleiner als 500 Quadratmeter ist. Hier sollte die Qualifizierung auf eine Kleinkindnutzung abgehoben werden. Dem Spielplatz in der Pestalozzistraße messen die Ingenieure Entwicklungspotential und Bedeutsamkeit für den Nordosten der Stadt bei. Dagegen wird der Platz in der Bodelschwinghstraße nicht mehr benutzt und kann entfallen. Für den Platz in der Kolpingstraße kann sich Ingenieur Sippel eine Qualifizierung als klassische Grünfläche für Erwachsene vorstellen. Ein neuer Standort im Krankenhauspark eignet sich als generationenübergreifende Anlage. Die die Plätze in der Hellbergstraße, im Bürgerpark und in der Talstraße sind gesetzte Standorte für eine Qualifizierung. 

Hier finden Sie die >> Übersichtspläne zur Spielflächenanleitung <<

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