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| Hinrich Zürn: |
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"Ich
male, weil ich auf der Suche nach der Wahrheit bin" |
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Ausgehend
von zahllosen Zeichnungen, Skizzen und schnellen Hinwürfen in der
Natur, folgt die Malerei der geschwungenen Linie, der Schraffur, der
bewegten Geste. So kann sich eine Straße, eine Stromleitung, eine
Häuserwand durch das Bild ziehen und in einem großen Bogen
die gesamte Komposition gliedern und zu einem bestimmenden Element werden.
Hier wird nicht ein Stück Landschaft dokumentiert, sondern das
Wesentliche, das Haltgebende eines Ausschnitts der Wirklichkeit wird
herausgearbeitet, auf eine Grundform reduziert, einem innewohnenden
Farbcharakter zugeordnet, um in einer Reflexion die Idee oder den Archetypus
sichtbar zu machen. |
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"Der
Reichtum der sichtbaren und der wahrnehmbaren Welt sind mir eine nie
versiegende Quelle künstlerischer Inspiration, doch nur durch die
Übersetzung in abstrakte Zeichen auf der Leinwand lassen sich Dinge
ausdrücken, die jenseits des Sichtbaren liegen" sagt Hinrich
Zürn. "Der Bildprozeß umfaßt zwei Bewegungen:
Die vom Gegenstand in der Realität zum Bildgegenstand und die vom
Nichts auf der Leinwand zu einem formalen, abstrakten Gefüge. Es
ergibt sich eine doppelte Lesbarkeit meiner Bilder: Der Betrachter kann
den mehr oder weniger deutlich abgebildeten Gegenstand eines Bildes
entziffern, er kann es aber auch als abstraktes Gefüge lesen und
entlang den abstrakten Elementen eines Bildes wie in einer Landschaft
mit den Augen herumwandern." |
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Frank
Dähling, Raußmühle Eppingen, 2002 |
| Künstlerischer
Werdegang:
1994/2001 1994/1995 1995/2001 1996/1997 2001 seit 1989 1999 2000 |