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Veröffentlicht am Montag, 27. Mai 2013

Ausflug der LandFrauen Eppingen in die Toskana am 11. Mai 2013

Eine gut gelaunte Gruppe traf nach einer herrlichen Fahrt entlang des Neckars im Bildungshaus Neckarelz ein. Schulleiterin Margitta Andrae begrüßte die Gruppe und der Einstieg in den ersten Programmpunkt konnte beginnen. Dieser widmete sich anlässlich des 100jährigen Jubiläums von Lambaréné Albert Schweizer, seinem Leben, seinem Werk. Schweitzer, Gründer und Arzt des mit eigener Kraft geschaffenen Urwaldhospitals Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun, war auch Begründer der ethischen Leitidee, die Ehrfurcht vor dem Leben lautete. Als Theologe, Philosoph, Urwaldarzt, Musikwissenschaftler und Organist hat er vielfältig gewirkt. An seiner Seite standen zwei Frauen, seine Ehefrau Helene Bresslau und seine Tochter Rhena Schweitzer-Miller. Schweitzer selbst hat nicht damit gerechnet, dass sein Spital fast fünfzig Jahre nach seinem Tod 1965, noch bestehen würde. Er war der Meinung, dass alles von Menschen Geschaffene vergänglich ist, das Geistige aber Bestand haben kann. Interessant war der von Referent Dr. Karsten Weber vorgespielte Redeauszug aus Schweitzers Rede anlässlich der Überreichung des Goethepreises 1928 in Frankfurt am Main. Am Nachmittag wurde die Gruppe während einer Stadtführung durch Heilbronn an viele denkwürdige Orte geführt. Rathaus, Kilianskirche, das Käthchen von Heilbronn waren einige der vielen Themen, die neue Eindrücke hinterließen. Abends tauchte die Gruppe ein, in die Welt des heilsamen Singens, welches sich Chanten nennt. Musikpädagoge Walter Seitz gelang es in nur wenigen Minuten die Gruppe zum Singen zu bewegen. Beim Chanten werden die Lieder melodisch, beschwingt, tanzend oder still meditativ so lange gesungen bis ein wohltuendes Gefühl einsetzt. Zwischendurch gab es Einblicke in die Klopfakupressur. Diese ist in kurzer Zeit erlernbar und jeder Zeit anwendbar. Durch Beklopfen der Meridiane mit den Fingerspitzen werden energetische Blockaden aufgelöst und emotionaler Stress durch Entspannung ersetzt. Dass der Referent mit seinem Thema ankam zeigte sich auch an den Gesichtern der Teilnehmerinnen, welche während des ganzen Abends ihre Lachmuskeln sehr stark mit einsetzten. Den Einstieg in den neuen Tag bildete der Morgenimpuls mit gemeinsamen Singen, Lesen eines Bibelverses und einem Gebet. Danach ging es mit Square Dance und Line Dance sportlich weiter. Zum Abschlussreferat rief Margitta Andrae. Dies stand unter dem Thema Neid, welches oft unter Frauen eine besondere Rolle spielt. Beschrieben werden kann Neid mit einer verengten Sichtweise, die blind und sogar krank machen kann. Weitere Thesen sind, dass wer neidisch ist, einer anderen Person oft nicht sein Glück gönne und oft versuche, andere Personen zu schädigen. Betroffene Personen fühlen sich nicht wertgeschätzt, nicht wahrgenommen. Interessant sei, dass diese Menschen oft sehen, was der andere hat, dies bewundern und dabei jedoch nicht sehen, was sie selbst haben und können. Eigene Gaben werden deshalb oft nicht erkannt. Gut erholt, und mit vielen positiven Eindrücken und der Vorfreude auf das Toskana-Wochenende im nächsten Jahr, trat die Gruppe ihren Heimweg an.


Text und Fotos: Elke Schulig

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