Veröffentlicht am Montag, 02. Januar 2012
Bereits zum achten Mal hatte Oberbürgermeister Klaus Holaschke am 1. Januar die Bevölkerung zu seiner Neujahrsansprache eingeladen. Viele Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt und den Stadtteilen säumten aus diesem Anlass den Eppinger Marktplatz. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom evangelischen Posaunenchor aus Eppingen unter der Leitung des Dirigenten Karl-Heinz Hartwig und vom Kleinen Chor des Gesangvereins aus Adelshofen unter der Leitung der Dirigentin Maren Hettler-Wiedemann. Mit Böller- und Salutschüssen begrüßten Schützen der Schützengesellschaft Eppingen um Oberschützenmeister Hans-Joachim Häffner auf dem Marktplatz das neue Jahr. Mehr Weihnachtsbier als Glühwein verkaufte bei milden Temperaturen die Hexenzunft Eppingen.
"Wir sind in Eppingen auf einem guten Weg und haben in dem zu Ende gegangenen Jahr schon Einiges erreicht“, urteilte Oberbürgermeister Holaschke. Beispielhaft nannte er die Investitionen in die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, die aus den Einsparmaßnahmen der vergangenen Jahre ausdrücklich ausgenommen waren. „Eppingen kann sich mit seiner Bildungs- und Familienpolitik sehen lassen“, lautete sein Fazit. Und auch die Erfolgsgeschichte „Sanierung Innenstadt“ werde fortgesetzt. Mit dem Umbau der Brettener und Bahnhofstraße mit Leiergasse soll die Aufenthalts- und Einkaufsqualität weiter verbessert werden. Zusammen mit dem Bau eines Parkhauses auf dem Süßmosterei-Areal und der geplanten Handelsnutzung auf dieser Fläche werde ein weiterer Meilenstein zur Innenstadtentwicklung gelegt. „Aber nicht nur die Stadt hat investiert, weitere wichtige Bauprojekte wurden in Eppingen gestartet und teilweise bereits erfolgreich abgeschlossen“, verwies das Stadtoberhaupt beispielhaft auf die gelungene Sanierung der „Alten Post / Gasthaus Ochsen“ am Marktplatz. Sein Dank ging an die Geschäfte und Betriebe und alle Investoren, die sich zu Eppingen bekennen und hier investieren. „Die Bürger haben Interesse, bei politischen Diskussionen und Entscheidungen mitzureden und sich zu engagieren“, blickte Holaschke auf die erste Volksabstimmung in Baden-Württemberg seit 40 Jahren zu Stuttgart 21 zurück. Mit zwei Bürgerwerkstätten sei auch der Stadtteil Richen in einen intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern über Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils eingestiegen. Holaschke erinnerte an die Erhebung zur Großen Kreisstadt vor zehn Jahren am 1. Januar 2002 und an 40 Jahre Gesamtstadt Eppingen mit der Unterzeichnung der Eingemeindungsverträge 1971 und 1972.
Abschließend dankte Holaschke allen, die wirtschaftlich, sozial oder kulturell aktiv für Eppingen sind. Sein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen in Vereinen, Verbänden, Gruppen und Kirchen, aber auch dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten und Ortsvorstehern für die sachorientierte und zukunftsgerichtete Stadtpolitik.
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