Mühle Geßmann Familie
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Veröffentlicht am Donnerstag, 01. September 2011

Keine gewöhnliche Stadtführung führte die LandFrauengruppe in die Kreisstadt Heilbronn.

An der Götzenturmbrücke wurde die Gruppe vom Kapitän der Barbarossa und der Stadtführerin Frau Edith Süßenbach erwartet. Die Ausflügler hatten Kaiserwetter mitgebracht und die etwas andere Stadtführung in Heilbronn – der Stadt am Fluss – konnte beginnen. Die Teilnehmer erwartete eine interessante Hafenrundfahrt mit Altem Neckar, Kanalhafen mit Schleuse, Salzhafen und Osthafen. Begonnen hat die Schifffahrt Heilbronns als Floßschifffahrt zum Transport von Holz. Dieser folgte die Kettenschleppschifffahrt. Im 19. Jahrhundert folgte die Dampfschifffahrt, nach dem ersten Weltkrieg begann der Ausbau der zur heutigen Schifffahrt führte. Der Name Neckar ist keltischen Ursprungs und bedeutet wildes Wasser. Eigentlich ist der so ruhig gesehene Fluss ein wilder Fluss mit vielen Unterwasserströmungen. Der Neckar wurde mit 28 Staustufen schiffbar gemacht, die Heilbronner Schleuse gibt es bereits seit den 30er Jahren.

Seine Tiefe beträgt durchschnittlich vier Meter. Die Reederei Schwaben ist die älteste Reederei Heilbronns und beförderte schon in frühen Zeiten Salz. Heilbronn wird oftmals als Hauptstadt der Neckarschifffahrt Baden-Württembergs bezeichnet. Sicherlich hat dieser Ruf mit der Umschlagsmenge zu tun. Kohle, Salz, Baustoffe, Futtermittel und Eisenmetalle gehören zu den größten Umschlagsmengen. Im Salzhafen erläuterte Süßenbach, dass Salz ein offenes Zahlungsmittel sei. Das Salz wurde erst im 19. Jahrhundert bei Probebohrungen entdeckt. Salz ist ein bergfreies Mineral. Dies bedeutet, dass es dem Finder gehört und dieser Hauptaktionär für die nächsten 80 Jahre ist. Von Heilbronn bis Bad Friedrichshall und nach Kochendorf laufen unterirdische Wegenetzes, die eine Strecke von 800 km haben.

Die Fahrt ging weiter zum alten Neckar, der Großbaustelle für den neuen Containerhafen. Dazwischen folgten immer wieder atemberaubende Blicke wie auf den Wartberg. Nicht umsonst gilt Heilbronn als Klein-Venedig. E ist es vom Wasser umringt und hat 176 Brücken. Der alte Neckar gilt als Brutstätte vieler Vogelarten. Die Wasserqualität auf dem Neckar ist gut, jedoch verschlampt dieser immer wieder durch viel Regen. Der Neckar beherbergt 42 Fischsorten, leider fehlen die Flusskrebse. Der Aal, ein so genannter Wanderfisch, findet seinen Weg nicht durch die Schleusen.

Erklärt wurden auch die Verkehrszeichen, welche die Teilnehmer immer wieder rechts und links am Ufer des Neckars sahen und die wichtig sind, weil viele Schiffe noch ohne Radar unterwegs seien. Es war eine ganz besondere Art, sich die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten auf dem Wasser näher bringen zu lassen. Beendet wurde der Nachmittag in einem Eppinger Kaffee. Dort wurde der Geburtstag eines Vereinsmitglieds gefeiert. Der Jubilarin wünschen wir auf diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute und dass wir noch viele Veranstaltungen gemeinsam besuchen können.

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